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Elektroautos und Batterien
REx

Range Extender (REx)

Ein Range Extender (REx) ist ein kleiner Bordgenerator — meist ein kompakter Benzinmotor —, der Strom erzeugt, um die Reichweite eines Elektroautos zu verlängern.

Kategorie
Elektroautos und Batterien
Verwandte Begriffe
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Definition

Ein Range Extender, gemeinhin REx abgekürzt, ist eine kleine Hilfsaggregateinheit in einem Elektroauto, deren einziger Zweck darin besteht, während der Fahrt Strom zu erzeugen und so die Strecke zu verlängern, die das Auto zurücklegen kann, bevor es ans Netz muss. In nahezu allen Fällen handelt es sich um einen kompakten Benzinmotor, oft ein kleines Zwei- oder Dreizylinderaggregat, das mit einem Generator gekoppelt ist. Seine Aufgabe ist es, die Batterie auf einer langen Fahrt vor dem vollständigen Leerwerden zu bewahren, und es wirkt eher als elektrisches Sicherheitsnetz denn als primärer Antrieb.

Das prägende Merkmal eines Range Extenders, das ihn vom Plug-in-Hybrid unterscheidet, ist, dass sein Motor niemals Leistung direkt an die Räder abgibt. Das Auto wird zu jedem Zeitpunkt ausschließlich vom Elektromotor angetrieben; die einzige Ausgabe des Verbrennungsmotors ist Strom. Es handelt sich um eine serielle Anordnung, in der die Energie vom Motor über den Generator zur Batterie oder zum Elektromotor fließt, niemals über eine mechanische Verbindung zur Straße. Da der Motor von der Aufgabe befreit ist, das Auto anzutreiben, kann er klein sein und auf seinen wirkungsgradgünstigsten Drehzahlbereich ausgelegt werden, schaltet sich nur ein, wenn die Batterieladung unter ein bestimmtes Niveau fällt, und wieder ab, sobald ein Puffer wiederhergestellt ist.

Der Zweck der Einrichtung liegt klar darin, der Reichweitenangst zu begegnen und zugleich das Erlebnis des elektrischen Fahrens zu bewahren. Auf den meisten Fahrten läuft das Auto allein über die Batterie leise dahin, genau wie ein reines Elektrofahrzeug, und der Motor rührt sich nie. Auf der gelegentlichen längeren Fahrt oder wenn keine Ladesäule in Reichweite ist, hält der Generator unauffällig die Batterie und lässt den Fahrer weiterfahren, sodass die Sorge vor dem Stranden entfällt, ohne die Laufruhe und Stille des elektrischen Antriebs im Alltag aufzugeben. Der Kraftstofftank fällt meist bescheiden aus, was die Rolle des Motors als Reserve und nicht als Arbeitstier widerspiegelt.

Das Konzept genoss in den früheren Jahren des massentauglichen Elektrofahrens Ansehen, als die Batteriereichweiten kurz und das öffentliche Ladenetz unreif waren und ein kleiner Generator günstige Beruhigung bot. Als die Batteriekapazitäten wuchsen und Reichweiten von mehreren hundert Kilometern normal wurden, geriet der Range Extender weitgehend aus der Mode und galt als Komplikation, die Gewicht und Kosten für einen Nutzen brachte, den immer weniger Fahrer für nötig hielten. In jüngerer Zeit ist die Idee unter der Bezeichnung Extended-Range Electric Vehicle (EREV) wiederbelebt worden, besonders in Märkten, in denen die Ladeinfrastruktur noch im Aufbau ist oder in denen größere Fahrzeuge von der Rückfalloption eines Generators profitieren.

Ein Range Extender steht begrifflich zwischen dem batterieelektrischen Fahrzeug, dem er im täglichen Gebrauch stark ähnelt, und dem Plug-in-Hybrid, von dem er sich darin unterscheidet, dass der Motor vollständig von den Rädern getrennt bleibt. Wie beide ist er für das eigentliche Fahren ganz auf den Elektromotor angewiesen, und sein Wert erschließt sich am besten im Verhältnis zur elektrischen Reichweite eines Autos: Er existiert genau dazu, einen kraftstoffbetriebenen Spielraum über das hinaus zu schaffen, was die Batterie allein bieten kann.

Wichtige Punkte
  • Ein kleiner Bordgenerator, der die Batterie nachlädt
  • Der Motor treibt die Räder niemals direkt an
  • Lindert Reichweitenangst und erhält das elektrische Fahren
  • Geriet mit wachsender Reichweite aus der Mode; lebt als EREV wieder auf
Auch bekannt als
RExrange extender